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Holter Eisenhütte

n den Jahren 1839-1842 gründete der Kaufmann Friedrich Ludwig Tenge auf dem Gelände des Holter Jagdschlosses eine Eisenhütte. Ausgerüstet mit einem Hochofen, drei Kupolöfen, einer Maschinenfabrik, einem Emaillierwerk und einer Schleiferei nahm die Hütte 1842 die Produktion auf. Die Voraussetzung für den Betrieb der Eisenhütte waren die Raseneisenerzvorkommen in der Umgebung. Der Holter Forst lieferte die notwendige Holzkohle, der am Schloss vorbeifließende Ölbach die Energie für zwei oberschlächtige Wasserräder, die die Gebläse der Öfen und die Werkzeugmaschinen antrieben. Später umfasste der weitläufige Komplex der Hüttenanlage 22 ineinander verschachtelte Gebäude. Dazu gehörten auch Wohnungen für Angestellte und Arbeiter. 1966 stellte die Hütte den Betrieb ein. Die Produktpalette der Holter Eisenhütte war ausgesprochen vielseitig: Sägegatter und landwirtschaftliche Geräte wie Göpel und Häcksler gehörten ebenso dazu wie Teigknetmaschinen für Bäckereien, Mühlenanlagen, Gussteile für Glashütten und Maschinenteile für Papierfabriken.

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