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Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Aschenputtel - Aschenbrödel - Cinderella

Aschenputtel - Aschenbrödel - Cinderella

Die Objektgruppe zeigt Bilder und Objekte zu dem Märchen vom Aschenputtel bzw. Aschenbrödel oder auch Cinderella

[ 37 Objects ]

Aschenbrödel am Herd

Die Zeitungsillustration zeigt eine Szene aus dem Märchen "Aschenbrödel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21): Aschenbrödel sitzt am Herd mit den Tauben, welche die Linsen sortieren.
Darunter steht: Aschenbrödel. Nach dem Gemälde von Leopold Löffler.
Unter rechts in der Abbildung steht der Name des Künstlers: L. Löffler, und der Name des Stechers: Radymo.

Aschenbrödel am Herd

Aschenputtel mit den Vögeln am Herd

Die kolorierte Zeichnung zeigt eine Szene aus dem Märchen "Aschenputtel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21): Aschenputtel sitzt am Herd mit den Tauben, welche die Linsen sortieren.
Darunter steht der Titel des Märchens.
Unter der Abbildung steht rechts der Name des Künstlers gestempelt: Karl Bloßfeld.

Aschenputtel mit den Vögeln am Herd

Aschenbrödel in der Küche

Die Stich zeigt eine Szene aus dem Märchen "Aschenputtel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21):
Aschenputtel sitzt in einer Küche am Boden, mit den Tauben, welche die Linsen sortieren.
In der Abbildung steht unten rechts der Name des Künstlers gestempelt: H. Krigar 1835.
Darunter steht der Titel des Märchens, sowie die Maße des Ölgemäldes, für das der Stich ein Entwurf war, und der Besitzer desselben: Sr. Königliche Hoheit, Prinz Wilhelm v. Preußen, Sohn Sr. Majestät.
Über dem Bild steht: Verein der Kunstfreunde in Preußen 1835.
Vgl. die kolorierte Bleistiftzeichnung Inv. Nr. M 93/134.

Aschenbrödel in der Küche

Aschenbrödel mit den Tauben

Der Kupferstich zeigt eine Szene aus dem Märchen "Aschenbrödel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21): Aschenputtel sitzt vor dem Herd und schaut den Tauben zu, die die Linsen für sie sortieren.
Darunter steht auf einem Schriftband der Titel des Märchens: ASCHENBRÖDEL.
Unter der Abbildung steht links der Name des Künstlers, und der Name des Stechers: G. Alboth.

Aschenbrödel mit den Tauben

Aschenbrödel Kinowerbezettel

Der Kinowerbezettel des UFA Theaters Kassel wirbt für "Aschenbrödel im Tonfilm". Auf der Vorderseite sind verschiedene Szenen aus dem Märchen ineinander verwoben. Mittig: Aschenbrödel mit der Schüssel Linsen und den Tauben. Links oben: Aschenbrödel probiert den Schuh. Rechts oben: Die bösen Stiefschwestern verspotten Aschenbrödel. Links unten: Der Ballsaal. Rechts unten: Das Bankett.
Auf der Rückseite wird für den Aschenbrödelfilm sowie für zwei weitere Märchenfilme geworben.

Aschenbrödel Kinowerbezettel

Aschenputtel oder Aschenbrödel

Die Buchillustration zeigt drei Szenen aus dem Märchen "Aschenputtel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21):
Große Abbildung: Aschenputtel mit den Tauben, welche die Linsen sortieren.
Kleine Abbildung links: Aschenputtel am Grab der Mutter.
Kleine Abbildung rechts: Aschenputtel und der Prinz.
Über der Blattranke rechts steht der Name des Künstlers: W. Schäfer 71 (1871).
Darunter stehen zwei Versionen des Märchentitels.

Aschenputtel oder Aschenbrödel

Aschenputtel mit dem Besen - Glanzbild

Das kleine Glanzbild zeigt Aschenputtel mit dem Besen aus dem gleichnamigen Märchen aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21). Das Glanzbild wird zu einem größeren Bogen mit unterschiedlichen Motiven gehört haben, da Ansätze von Stegen an den Rändern der Figur zu finden sind.
Der Hersteller ist unbekannt.

Aschenputtel mit dem Besen - Glanzbild

Aschenputtel Skizze

Die kleine Bleistiftzeichnung zeigt eine Szene aus dem Märchen "Aschenputtel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21): Aschenputtel kniet mit flehend erhobenen Händen am Grab ihrer Mutter.
Die Zeichnung stammt aus der Kronberger Schule um das Jahr 1870.

Aschenputtel Skizze

Aschenbrödel Märchenheft

Das kleine Märchenheft besteht aus vier beidseitig bedruckten Seiten. Vorder- und Rückseite, sowie zwei Innenseiten zeigen Szenen aus dem Märchen "Aschenbrödel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21). Die anderen Seiten sind mit dem Märchentext bedruckt.
1. Aschenbrödel mit den Tauben am Herd
2. Aschenbrödel am Grab der Mutter
3. Aschenbrödel und der Prinz zu Pferd
4. Die Hochzeit von Aschenbrödel und dem Prinzen
Auf dem Titelblatt oben steht mit Bleistift handgeschrieben der Name R. Schwarter.
Im Heft ist kein Hersteller verzeichnet.

Aschenbrödel Märchenheft

Aschenputtel  - Die Schuhprobe

Der kleine Scherenschnitt zeigt eine Szene aus dem Märchen "Aschenputtel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21): Der Prinz probiert Aschenputtel den Schuh an.
Es ist nicht bekannt, wer den Scherenschnitt gestaltet hat.

Aschenputtel - Die Schuhprobe

Aschenputtel am Herd mit den Tauben

Der kleine Scherenschnitt zeigt eine Szene aus "Aschenputtel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21): Aschenputtel sitzt auf dem Ofen und sieht den Tauben beim Sortieren der Linsen zu.
Der Hersteller/Künstler ist unbekannt.

Aschenputtel am Herd mit den Tauben

Cinderella am Herd

Der kolorierte Stahlstich zeigt eine Szene aus dem Märchen vom Aschenputtel, wie es am Herd sitzt und die Tauben für es die Linsen sortieren.
Der Stahlstich trägt den Titel "Cinderella", das englische Wort für Aschenputtel.
Über der Abbildung steht der Titel, darunter links steht der Name des Künstlers: Kretschmar, rechts der Name des Stechers: A. H. Payne.

Cinderella am Herd

Aschenbrödel am Herd mit den Tauben

Der Holzstich aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zeigt eine Szene aus dem Märchen "Aschenbrödel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21).
Aschenputtel steht an den Herd gelehnt und sieht den Tauben zu, die die auf den Boden geschütteten Linsen aus der Asche lesen.
Die Bildunterschrift lautet: "Aschenbrödel". Von E. Bosch.
In der Abbildung links steht die Signatur des Künstlers.

Aschenbrödel am Herd mit den Tauben

Aschenbrödel in der Küche mit den Tauben

Der Holzstich aus der zweiten Hölfte des 19. Jahrhunderts zeigt eine Szene aus dem Märchen "Aschenbrödel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21).
Aschenputtel sitzt vor einer Schüssel mit Linsen, die Tauben helfen ihr beim Sortieren derselben.
Die Bildunterschrift lautet: Nach Gemälden österr. Künstler: "Aschenbrödel". Von Leopold Löffler.

Aschenbrödel in der Küche mit den Tauben

Aschenprödel Märchensammelheft

Das kleine Märchensammelheft "Aschenprödel", wurde frei nach dem Märchen "Aschenputtel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21) gestaltet.Das Heftchen besteht aus vier beidseitig bedruckten Seiten, auf denen sich zwei weitere Abbildungen und der Text des Märchens befinden.
Auf der Vorderseite befindet sich der Titel des Märchens, eine Abbildung von Aschenprödel, sowie eine Bildunterschrift.
Die Rückseite des Heftchens zeigt die Schlussszene des Märchens.Alle vier Abbildungen tragen Bildunterschriften mit dem passenden Märchentext.
Auf der letzten Innenseite steht unten der Name der Lithoanstalt: Oehmigke & Riemenschneider, Neu-Ruppin.

Aschenprödel Märchensammelheft

Aschenbrödel Märchensammelheft von Hillmann-Kaffee

Das kleine Märchensammelheft "Aschenbrödel" nach einem Märchen aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21) wurde von der Firma Hillmann & Kirchner herausgegeben.
Es handelt sich um ein Leporello mit vier Textseiten innen und vier Abbildungen außen.
Die vier Abbildungen sind jeweils mit Bildüber- und Unterschriften versehen, die für Hillmann-Kaffee werben.
Die Innenseiten sind mit dem Märchentext bedruckt, sowie mit einem Werbeslogan zu Hillmann- Kaffee.

Aschenbrödel Märchensammelheft von Hillmann-Kaffee

Aschenbrödel Märchensammelheft Hillmann & Kirchner

Das kleine Märchensammelheft "Aschenbrödel" nach dem Märchen aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21), wurde von der Firma Hillmann & Kirchner herausgegeben.
Das Heftchen besteht aus sechs beidseitig bedruckten Seiten, auf denen sich Abbildungen zum Märchen und der Text des Märchens befinden.
Auf der Vorderseite steht der Märchentitel, integriert in das Titelbild.
Die Rückseite des Heftchens zeigt die Schlussszene des Märchens.
Auf der ersten Innenseite stehen Werbeslogans zu Hillmann- Caffee, sowie der Firmenname: Hillmann & Kirchner. Breslau - Wolfswinkel.
Auf der letzten Seite unten steht der Name von Druckerei und Verlag: Gustav Kühn in Neu-Ruppin.

Aschenbrödel Märchensammelheft Hillmann & Kirchner

Aschenputtel  - Alte Deutsche Volksmärchen Heft 9

Das kleine Märchenheft "Aschenputtel" im Querformat besteht aus vier doppelseitig bedruckten Papierbögen und einem Umschlagkarton, die mit einer Metallklammer zusammengeheftet sind. Es enthält acht Abbildungen und Text. Die Rückseite ist gelocht und mit einem Faden durchzogen.
Die Abbildungen sind kolorierte Federzeichnungen und stellen Szenen aus dem beschriebenen Märchen dar.
Es handelt sich dabei um das neunte Märchen aus einer Serie von zehn Märchen aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, die vom Winterhilfswerk des Deutschen Volkes (WHW) herausgegeben wurden.
Die Abbildungen stammen von Ruth Koser- Michaels, die gekürzte Textfassung von Karl Hobrecker.
Auf der Vorderseite steht oben: Alte deutsche Volksmärchen Heft 9, darunter befindet sich eine Abbildung von Aschenputtel mit Tauben, ganz unten steht der Titel: Aschenputtel.
Auf der Rückseite befindet sich neben einer Auflistung der zehn Märchen das Signet des WHW.

Aschenputtel - Alte Deutsche Volksmärchen Heft 9

Aschenbrödel - Die Schuhprobe

Die Vorderseite der Postkarte zeigt eine Szene aus dem Märchen "Aschenbrödel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21): Aschenbrödel probiert den verlorenen Schuh an, während der Prinz vor ihr kniet. Im Hintergrund steht die böse Stiefmutter.
Unter der großen Abbildung befindet sich der Schriftzug "Aschenbrödel", zwei kleine Abbildungen mit Tauben und ein Wappen.
Die Rückseite zeigt das Signet des Verlags: Verlag Deutscher Schulverein, sowie den Namen der Druckerei: Kunstdruckerei von Josef Eberle, Wien.
Die Postkarte ist nicht gelaufen.

Aschenbrödel - Die Schuhprobe

Aschenbrödel - Fotopostkarte

Die Vorderseite der Postkarte zeigt eine mit einem kleinen Mädchen und weißen Tauben nachgestellte Szene aus dem Märchen "Aschenbrödel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21).
Es handelt sich um eine SW-Fotografie: ein kleines Mädchen in einem weißen Kleid stellt Aschenbrödel dar. Es sitzt auf einer Bank, umringt von Tauben und mit einem Körbchen Getreide auf dem Schoß.
Oben mittig in Goldschrift steht der Titel "Aschenbrödel".
Ganz unten links ist der Stempel der Fotoanstalt und die Anzahl der Auflage: DLG 295/4.
Die Rückseite ist bedruckt mit dem Wort "Postkarte" in verschiedenen Sprachen.
Sie ist handbeschrieben und mit einer abgestempelten Briefmarke versehen. Berlin, 1907.

Aschenbrödel - Fotopostkarte

Aschenputtel Glanzbild

Das kleine Glanzbild zeigt eine Szene aus dem Märchen "Aschenputtel" aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 21): Aschenputtel sitzt am Herd in der Küche. Auf ihrem Schoß hält sie eine Schüssel mit Linsen, um sie herum fliegen die Tauben, die beim Sortieren der Linsen helfen.
Der Hersteller ist unbekannt.

Aschenputtel Glanzbild

Postkarte Aschenbrödel

Die Postkarte im Prägedruck zeigt ein Bild aus dem Märchen "Aschenbrödel" von Ludwig Bechstein (1857). Bei den Brüdern Grimm ist das Märchen unter dem Titel "Aschenputtel" bekannt. Der Druck zeigt ein Mädchen auf einem Stuhl, die von neun weißen Tauben umgeben ist, die ihr beim Verlesen der Linsen in einer Küche helfen. Die rechte Seite der Postkarte wird durch ein goldfarbenes Pendel abgetrennt, das mit einem goldfarbenen Kranzschmuck auf der rechten oberen Kartenseite verbunden ist. Der Kranz trägt eine Krone und ist mit dem Schriftzug "Aschenbrödel" überzogen. Darunter befindet sich ungenutzter Platz zum Beschreiben der Karte.

Die Rückseite ist beschrieben und durch den Negativdruck des Pendels ebenfalls in zwei Teile untergliedert. Die Autorin hat das vorgegebene Adressfeld, welches sich über die gesamte Karte erstreckt, links des Pendels mit Geburtstagsgrüßen überschrieben. Auf der rechten Seite ist die Empfängerin eingetragen. Neben einer abgestempelten 5 Pfennig-Marke des Deutschen Reiches finden sich zudem eine Angabe zu Sendeort und Sendedatum: Halle, 14. 10. 1905. Ein weiterer Stempel gibt Auskunft über den Ankunftsort Posen (Polen, früher Preußen) und das Ankunftsdatum 15. 10. 1905.

Postkarte Aschenbrödel

Fotopostkartenserie Aschenbrödel

Die Kartenserie "Aschenbrödel" enthält insgesamt sieben kolorierte Fotopostkarten zum gleichnamigen Märchen, welches unter anderen von Ludwig Bechstein editiert wurde. Die Karten wurden mit dem Bromsilberdruckverfahren hergestellt und erhalten hierdurch eine metallische Optik. Alle Karten sind in der linken oberen Ecke mit dem Titel "Aschenbrödel" überschrieben. In der linken unteren Ecke findet sich ein Signet mit den Initialen PH - möglicherweise der Verweis auf den Verlag - und eine Seriennummer. Auf jeder der sieben Karten sind eine junge Frau mit einer Kumme und mehrere weiße Tauben in unterschiedlichen Positionen zu sehen. Die Karten gehören in keine vom Verlag fest vorgegebene Reihenfolge.

Auf den Rückseiten aller Karten ist die übliche Einteilung in Adressfeld und Textfeld zu sehen. Auf den Karten zwei, drei und sechs findet sich am linken äußeren Rand der Hinweis "Papier `Radium Brom´". Alle Karten sind beschrieben und gelaufen. Der Autor gibt darin Bericht über seinen Tagesablauf und versendet Grüße an eine Empfängerin in Mühlhausen in Thüringen, wahrscheinlich seine Verlobte und deren Eltern. Auffallend ist, dass die Karten zwar einen Poststempel, aber nur noch Reste von Briefmarken aufweisen. Das Briefmarkenfeld wurde vom Autor für kleine persönliche Liebesgrüße an seine Liebste benutzt, anschließend mit einer Marke überklebt und von der Empfängerin vermutlich wieder freigelegt. Im offiziellen Kartentext siezt der Autor die Empfängerin, im Briefmarkenfeld duzt er sie. Eine Ausnahme findet sich auf der siebten Karte, wobei er direkt in der versteckten Botschaft auf seinen Fehler aufmerksam macht.

Dem Datum des Stempels der Karten fünf und sieben ist zu entnehmen, dass die Karten im August 1908 verschickt wurden.

1. Karte eins zeigt ein Mädchen mit langem dunklem Haar in einer weißen Bluse und einem grünen Rock. In den Händen hält sie eine kupferfarbene Kumme auf deren Rand zwei weiße Tauben sitzen. Eine dritte Taube sitzt auf einem Tisch links neben dem Mädchen.

2. Karte zwei zeigt das selbe Mädchen in sitzender Position. Die weiße Bluse wurde orange koloriert. Auf der rechten Schulter des Mädchens sitzt eine Taube. Eine weitere Taube sitzt mit ausgebreiteten Flügeln auf ihrer linken Hand. Die Kumme steht auf dem Tisch links des Mädchens. Auf ihrem Rand sitzt eine weitere Taube. Eine vierte Taube sitzt auf dem Tisch vor der Kumme.

3. Auf Karte drei wurde der Rock des Mädchen rot und ihre Bluse gelb koloriert. Sie sitzt nun mit der Kumme auf dem Tisch, auf deren Rand drei Tauben sitzen. Am linken Kartenrand ist eine weitere Taube zu sehen.

4. Auf Karte vier ist das Mädchen wieder in sitzender Position mit der Kumme in den Händen zu sehen. Ihr Rock wurde braun koloriert. Sowohl die vier Tauben, wovon sich zwei auf dem Rand der Kumme, eine auf dem Schoß des Mädchens und eine auf dem Tisch befinden, als auch die weiße Bluse wurden blau koloriert. Kragen und Ärmel der Bluse wurden außerdem mit einer weißen Spitze verziert.

5. Auf Karte fünf steht das Mädchen in einem rot kolorierten Rock vor dem Tisch und stützt sich auf die Kumme. In ihrer linken Hand hält sie eine Taube, eine weitere sitzt auf dem Kummenrand und eine weitere sitzt auf dem Tisch. Die vierte Taube sitzt auf einem Beistelltisch.

6. Karte sechs enthält die gleiche Fotografie wie Karte eins und wurde lediglich in einer anderen Farbe koloriert. Der Rock des Mädchens wurde auf diesem Bild rot statt grün und die Bluse, ebenso wie der Kopf der Taube, der auf ihrer Hand sitzt, zusätzlich blau eingefärbt.

7. Auf der letzten Karte sitzt das Mädchen in einer rosa eingefärbten Bluse mit weißen Verzierungen und einem grünen Rock mit schwarzer Bordüre auf einem Stuhl vor der Tisch. In den Händen hält sie die Kumme auf deren Rand eine Taube mit schwarzem Kopf sitzt. Drei weitere Tauben sitzen auf dem Tisch.

Fotopostkartenserie Aschenbrödel

Postkarte Aschenbrödel am Herd

Die Postkarte zeigt eine oft verwendete Szene des Märchens, Aschenbrödel umgeben von Tauben, die ihr beim Linsenlesen helfen. Das barfüssige Mädchen sitz an einem Herd und blickt auf die um eine Schüssel herum sitzenden Tauben, die mit dem Verlesen beschäftigt sind. Das Mädchen trägt ein blaues Kleid, das ebenso wie die Flügel der Tauben mit aufgelegtem Goldglimmer verziert ist. Das Bildmotiv nimmt nur etwas über die Hälfte der Vorderseite ein.
Das Märchen "Aschenbrödel" wurde 1856 von Ludwig Bechstein mit der Nummer 62 in seinem "Neuen deutschen Märchenbuch" ediert. Die Brüder Grimm führten es dagegen unter dem Titel "Aschenputtel" in der ersten Auflage der "Kinder- und Hausmärchen" (1812) als Nummer 21 auf. In beiden Märchen wird die dargestellte Szene beschrieben. Der Titel der Postkarte "Aschenbrödel" und die Tatsache, dass das Mädchen barfuss dargestellt ist, deuten jedoch daraufhin, dass hier Bechsteins Version als Vorlage gedient hat, denn bei ihm wird das Mädchen barfuss beschrieben. Bei den Brüdern Grimm trägt es hingegen hölzerne Pantoffeln.
Rechts unten auf der Abbildung findet sich die Nummer "3513". Neben der Abbildung ist Platz für handschriftliche Nachrichten. Darüber ist der Titel "Aschenbrödel" in blauer Schrift zu sehen.
Die Rückseite der Karte ist allein der Adresse vorbehalten. Das Adressfeld mit dem Titel "Postkarte" ist in grün gehalten. Die Karte ist beschriftet und gelaufen. Briefmarke und Poststempel sind vollständig erhalten. Der Poststempel zeigt das Datum 29.11.1900 und als Versandort Hamburg. In der linken unteren Ecke findet sich noch ein zweiter, identischer, vollständig erhaltener Poststempel.

Postkarte Aschenbrödel am Herd